Frank Schneider

Mit der Fotografie habe ich mich schon während meiner Zeit auf dem Gymnasium beschäftigt, und eine der frühen "Klassenarbeiten" war eine fiktive Reportage. Irgendwie hat sich das über die Zeit gerettet …

Frank
Nach meinem Tauchschein 1982 bescherte mir eine Fachfrage an den damaligen Chefredakteur der Zeitschrift tauchen mehr als völlig unerwartet den ersten Auftrag für eine Reisereportage, deren Veröffentlichung 1983 für mich letztendlich die Initialzündung für den Beruf des Reisejournalisten darstellt. Mittlerweile sind Artikel von mir in Italien, Spanien, England, Norwegen, Dänemark, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, der Türkei, Russland und Kroatien erschienen.

Ich arbeite mit Nikon-SLR-Kameras und Nikon-Objektiven: an Land mit der digitalen "Nikon D3X", dazu jeweils ausnahmslos mit Blende f 2,8 sehr lichtstarke Original-Objektive von Nikon. Unter Wasser kommt eine "Nikon D3" in einem Seacam Gehäuse mit Sportsucher "S180" zum Einsatz. Dazu verwende ich drei Objektive (das Fisheye f2,8/16 mm, das Super-Weitwinkelzoom f2,8/14-24 mm und ein Makro-Objektiv).

Für Reportagen, bei denen das Tauchen mit auf dem Programm steht, vertraue ich grundsätzlich auf meine eigene Ausrüstung von Cressi-sub. Für kaltes Wasser gehört ein Trockentauchanzug dazu, ansonsten tauchen meine Models und ich mit verschiedenen Cressi-Neoprenanzügen in unterschiedlichen Ausführungen. Als Atemregler kommen der "Cressi Ellipse Titanium – MC9-SC" oder der "Cressi Compact XS – MC9" zum Einsatz. Für die Tauchsicherheit vetrauen wir auf die Cressi-Computer "Giotto" und "Leonardo".

Meine Artikel entstehen fast ausnahmslos in Zusammenarbeit mit einem Model, denn so schön ein Foto der unberührten Natur auch ist, so notwendig ist es, andere Reportagebilder mit Menschen lebendig zu gestalten. Ein kameraerfahrenes Model ist dabei unabdingbar – und für die Unterwasserfotos muss sie neben einem Hai genauso "mit der Kamera leben können" wie am Traumstrand.